Interpretation: Das Ergebnis zeigt ein Szenario – keine Prognose.
Prüfe vor der Einordnung insbesondere Zeitraum, Ausgangswerte, Veränderungen und produktspezifische Annahmen. Die technische Herleitung und Modellgrenzen findest du unter „Rechenmodell & Transparenz“.
Für ein vertieftes Verständnis nutze bitte zusätzliche redaktionelle Ressourcen und Lerninhalte aus aktuellen, vertrauenswürdigen Quellen oder hole dir professionelle Beratung. Gerne leiten wir dir auch passende Inhalts- oder Beratungsangebote weiter.
Modell
Modellierungen und Berechnungen nachzuvollziehen ist das A und O einer vertrauenswürdigen Simulation. Im Folgenden erklären wir die wesentlichen Punkte. Oben im interaktiven Rechner findest du im Reiter „Buchungen“ eine interaktive Erklärung der einzelnen Operationen.
Umfang des Modells
Der Notgroschen-Rechner behandelt die Reserve als verfügbares Guthaben mit Zielbetrag und Reichweitenkennzahl – nicht als renditeorientierte Anlage.
- 5
- produktspezifische Eingaben für Reserve und Reichweite
- 5
- geordnete Buchungen in jedem Modelljahr
- 1
- fortgeführtes Reserveguthaben
Reservebewegungen. Einzahlungen füllen die Reserve auf; Entnahmen reduzieren sie, ohne einen negativen Vermögenswert zuzulassen.
Ziel und Reichweite. Der Zielbetrag ergibt sich aus der gewünschten Reichweite in Monaten und den monatlichen notwendigen Ausgaben. Die aktuelle Reserve wird als Reichweite und Zielerreichung ausgewiesen.
Verzinsung. Ein konstanter Jahreszins wächst die aktuelle Reserve nach den Transfers des Jahres.
Buchungen zeigen Einzahlungen, begrenzte Entnahmen und Zinsen getrennt.
Fehlt dir ein Reserveverhalten? Schreib uns und erzähle uns, wie du den Notgroschen nutzt.
Reihenfolge der Berechnung
Der Notgroschen-Rechner verarbeitet die Jahresprojektion in 5 geordneten Rechenschritten. Jeder Schritt übernimmt den Zwischenstand des vorherigen Schritts.
- 1Regelmäßige Einzahlungen
- 2Einzahlung in den Notgroschen
- 3Regelmäßige Entnahmen
- 4Entnahme aus dem Notgroschen
- 5Zinsgutschrift
Konkrete Beträge und Auswirkungen findest du für jedes Jahr im Rechner unter „Buchungen“. Dort stammen Salden und Berechnungsgrundlagen direkt aus der ausgeführten Simulation.
Modellprägende Eingaben
Nicht jede Eingabe wirkt gleich stark. Die folgenden Annahmen prägen den modellierten Verlauf und die ausgewiesenen Kennzahlen besonders.
Reserveziel
- Zielreichweite und notwendige Ausgaben
- Im Einzelrechner werden die monatlichen notwendigen Ausgaben eingegeben. Im Szenario werden sie automatisch aus den laufenden Ausgaben berechnet; Vermögenstransfers und Bewegungen des Notgroschens zählen nicht dazu.
- Wirkung im Modell: Zielreichweite × monatliche notwendige Ausgaben ergibt den Zielbetrag. Höhere Ausgaben passen Zielbetrag und Reichweite automatisch an, ohne das Guthaben selbst zu verändern.
- Guthaben, Zins und Transfers
- Transfers und ein konstanter Jahreszins verändern die Reserve.
- Wirkung im Modell: Einzahlungen und Zinsen erhöhen die Reichweite; Entnahmen senken sie und sind auf vorhandenes Guthaben begrenzt.
Annahmen und Vereinfachungen
Diese Rahmenbedingungen bestimmen, wie das Modell die gewählten Eingaben verarbeitet. Die Grenzen zeigen, an welchen Stellen die Berechnung die Realität bewusst vereinfacht.
Grundannahmen
- Kernsaldo
- Reserveguthaben
- Zielbetrag
- Zielmonate × monatliche notwendige Ausgaben
- Reichweitenkennzahl
- Reserve ÷ monatliche wesentliche Ausgaben
- Projektion
- Jährlich vom Startalter bis zum Endalter
Modellgrenzen
Individuelle Angemessenheit
Die Zielreichweite ist eine Modellannahme. Das Modell entscheidet nicht, wie viele Monatsausgaben im Einzelfall angemessen sind.
Keine Steuer oder Inflation
Zinssteuer und Kaufkraftverlust werden nicht abgezogen.
Keine automatische Auffüllung hier
Der Einzelrechner leitet Überschüsse nicht automatisch in die Reserve.
Rechts- und Datengrundlagen
Diese Quellen begründen einzelne Regeln und Annahmen des Rechenmodells. Prüfe für weitergehende Informationen stets die aktuelle Fassung der verlinkten Originalquelle.