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Bausparvertrag-Rechner

Der Bausparvertrag spart bis zur Zuteilung an und wechselt danach in eine Darlehensphase mit Zins und Tilgung.

Rechner

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Interpretation: Das Ergebnis zeigt ein Szenario – keine Prognose.

Prüfe vor der Einordnung insbesondere Zeitraum, Ausgangswerte, Veränderungen und produktspezifische Annahmen. Die technische Herleitung und Modellgrenzen findest du unter „Rechenmodell & Transparenz“.

Für ein vertieftes Verständnis nutze bitte zusätzliche redaktionelle Ressourcen und Lerninhalte aus aktuellen, vertrauenswürdigen Quellen oder hole dir professionelle Beratung. Gerne leiten wir dir auch passende Inhalts- oder Beratungsangebote weiter.

Modell

Modellierungen und Berechnungen nachzuvollziehen ist das A und O einer vertrauenswürdigen Simulation. Im Folgenden erklären wir die wesentlichen Punkte. Oben im interaktiven Rechner findest du im Reiter „Buchungen“ eine interaktive Erklärung der einzelnen Operationen.

Umfang des Modells

Der Bauspar-Rechner verbindet eine Sparphase mit einer späteren Darlehensphase. Die Zuteilungsgrenze bestimmt, wann Sparguthaben in modellierte Auszahlung und Restschuld übergeht.

11
produktspezifische Eingaben für Spar-, Zuteilungs- und Darlehensphase
8
geordnete Phasenoperationen in jedem Modelljahr
1
Phasenzustand zwischen Guthaben und Schuld

Sparphase. Jahressparbeitrag, positive Transfers und Sparzins bauen das Vertragsguthaben auf.

Zuteilung. Erreicht das Guthaben den mit der Mindestansparquote multiplizierten Vertragsbetrag, markiert das Modell die Zuteilung für das Folgejahr.

Darlehensphase. Der volle Vertragsbetrag wird ausgezahlt, das Sparguthaben verlässt das Produkt und der finanzierte Rest wird mit Darlehenszins und Rate getilgt.

Buchungen zeigen die Zuteilungsprüfung und den Wechsel vom Sparguthaben zur Darlehensschuld.

Fehlt dir eine tarifspezifische Zuteilungsregel? Schreib uns und beschreibe den Bauspartarif.

Reihenfolge der Berechnung

Der Bausparvertrag-Rechner verarbeitet die Jahresprojektion in 8 geordneten Rechenschritten. Jeder Schritt übernimmt den Zwischenstand des vorherigen Schritts.

  1. 1Sparbeitrag
  2. 2Regelmäßiger Zusatzbeitrag
  3. 3Manueller Sparbeitrag
  4. 4Guthabenzins
  5. 5Zuteilungsprüfung
  6. 6Zuteilung
  7. 7Darlehenszins
  8. 8Darlehensrate

Konkrete Beträge und Auswirkungen findest du für jedes Jahr im Rechner unter „Buchungen“. Dort stammen Salden und Berechnungsgrundlagen direkt aus der ausgeführten Simulation.

Modellprägende Eingaben

Nicht jede Eingabe wirkt gleich stark. Die folgenden Annahmen prägen den modellierten Verlauf und die ausgewiesenen Kennzahlen besonders.

Zweiphasiger Vertrag

Vertragsbetrag und Mindestansparquote
Ihr Produkt ist das Zuteilungsziel, das das Sparguthaben erreichen muss.
Wirkung im Modell: Ein höheres Ziel verschiebt die Zuteilung und kann den finanzierten Rest verändern.
Sparbeitrag und Sparzins
Planmäßige und manuelle Einzahlungen bauen das Guthaben auf; der konstante Zins ergänzt jährliche Erträge.
Wirkung im Modell: Höheres Sparen oder ein höherer Zins zieht die Zuteilung meist vor.
Darlehenszins und Rate
Nach Zuteilung fallen Zinsen auf die Restschuld an; die Jahresrate deckt zuerst Zinsen und dann Tilgung.
Wirkung im Modell: Eine höhere Rate verkürzt die Tilgung, ein höherer Zins verlangsamt sie.

Annahmen und Vereinfachungen

Diese Rahmenbedingungen bestimmen, wie das Modell die gewählten Eingaben verarbeitet. Die Grenzen zeigen, an welchen Stellen die Berechnung die Realität bewusst vereinfacht.

Grundannahmen

Kernsalden
Sparguthaben, Zuteilungsziel und Restschuld
Phasenmodell
Zuerst Sparphase, nach der Zuteilung Darlehensphase
Zuteilung
Mindestsparquote × Bausparsumme
Projektion
Jährlich vom Startalter bis zum Endalter

Modellgrenzen

  • Zuteilung vereinfacht

    Bewertungszahl, Wartezeit, kollektive Zuteilung und tarifspezifische Kriterien fehlen.

  • Keine Gebühren oder Boni

    Abschluss- und Kontogebühren, Boni und Tarifänderungen werden nicht berechnet.

  • Keine verknüpfte Immobilie

    Die Auszahlung erzeugt nicht automatisch ein Eigenheim oder eine Anlageimmobilie.

Rechts- und Datengrundlagen

Diese Quellen begründen einzelne Regeln und Annahmen des Rechenmodells. Prüfe für weitergehende Informationen stets die aktuelle Fassung der verlinkten Originalquelle.

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